Natuurlijke huidverzorging: oliën, hydrolaten en clays uitgelegd

Natürliche Hautpflege: Öle, Hydrolate und Tonerden erklärt

Pflanzliche Öle, Hydrolate und Tonerden werden seit Jahrhunderten in der Hautpflege verwendet. Nicht aufgrund von Marketing, sondern weil ihre Zusammensetzung von Natur aus auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt ist. In diesem Ratgeber erklären wir, wie die einzelnen Inhaltsstofftypen wirken, was Sie von ihnen erwarten können und wie Sie diese in einer einfachen, effektiven Routine kombinieren – ohne therapeutische Heilversprechen, aber mit fundierten Erklärungen.

1. Was bedeutet natürliche Hautpflege?

„Natürlich“ ist einer der am häufigsten verwendeten Begriffe in der Kosmetikbranche und zugleich einer der am wenigsten regulierten. In der Praxis bezieht er sich auf Inhaltsstoffe, die aus Pflanzen, Blüten, Nüssen, Samen oder Mineralien stammen und so wenig wie möglich chemisch verarbeitet wurden. Denken Sie an kaltgepresste Öle, destillierte Hydrolate und gereinigte Tonerden.

Doch „natürlich“ ist nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal. Herkunft, Extraktionsmethode und Lagerung bestimmen maßgeblich, wie gut ein Inhaltsstoff auf der Haut funktioniert. Ein kaltgepresstes Bio-Hagebuttenkernöl hat eine grundlegend andere Zusammensetzung als eine raffinierte, hitzebehandelte Variante, auch wenn auf beiden Etiketten „Hagebuttenkernöl“ steht.

Bei More Natural verfolgen wir ein einfaches Prinzip: verständliche Inhaltsstoffe, ehrliche Informationen und Qualität vor Quantität. Das bedeutet, dass wir erklären, was ein Inhaltsstoff bewirkt, ohne übertriebene Versprechen, aber auch ohne die Wirksamkeit zu unterschätzen.

Kosmetische Produkte dürfen in der EU keine medizinischen Heilversprechen machen. Was jedoch beschrieben werden kann, ist, wie ein Inhaltsstoff zum Hautkomfort, zum Feuchtigkeitshaushalt und zum allgemeinen Zustand der Haut beiträgt. Daran halten wir uns bei all unseren Inhalten und Produkten.

2. Pflanzliche Öle und die Hautbarriere

Die äußerste Schicht der Haut, das Stratum corneum, besteht zu einem großen Teil aus Ceramiden, freien Fettsäuren und Cholesterin. Dieses Lipidnetzwerk speichert Feuchtigkeit, schützt vor externen Reizen und sorgt für eine geschmeidige, angenehme Haut. Wenn diese Schicht geschwächt ist, verliert die Haut schneller Feuchtigkeit und reagiert empfindlicher auf Umweltfaktoren, Reinigungsprodukte und Temperaturschwankungen.

Pflanzliche Öle bestehen größtenteils aus Fettsäuren, die strukturell mit den Lipiden der Haut verwandt sind. Dadurch passen sie hervorragend zu den Bedürfnissen der Hautbarriere. Sie wirken okklusiv: Eine dünne Ölschicht verlangsamt die Verdunstung von Feuchtigkeit aus der Haut (transepidermaler Wasserverlust, TEWL), ohne die Haut selbst direkt mit Wasser zu hydratisieren. Öle führen also keine Feuchtigkeit zu, sondern helfen, die bereits vorhandene Feuchtigkeit zu bewahren.

Dies ist ein wichtiger Unterschied. Für beste Ergebnisse tragen Sie zuerst ein wasserbasiertes Produkt auf, wie zum Beispiel ein Hydrolat, und danach das Öl, solange die Haut noch leicht feucht ist. Das Öl schließt die Feuchtigkeit dann ein. Wie Sie dies genau umsetzen, lesen Sie in So verwenden Sie Gesichtsöl.

Warum verschiedene Öle unterschiedlich wirken

Die Zusammensetzung variiert stark je nach Öl und sogar je nach Ernte und Region. Jojobaöl besteht technisch gesehen nicht aus Fettsäuren, sondern aus flüssigen Wachsen, wodurch es die Zusammensetzung des Talgs imitiert und außergewöhnlich gut vertragen wird. Arganöl ist reich an Ölsäure und Vitamin E, was es nährend und reichhaltiger in der Textur macht. Hagebuttenkernöl enthält relativ viel Linolsäure und wird mit der Unterstützung eines ebenmäßigen Hautbildes in Verbindung gebracht.

Die Wahl des richtigen Öls hängt von Ihrem Hauttyp und Ihren Bedürfnissen ab. Mehr dazu im nächsten Kapitel.

3. Die Rolle der Fettsäuren: Welches Öl passt zu Ihnen?

Die Wirkung eines pflanzlichen Öls wird maßgeblich durch das Verhältnis der Fettsäuren bestimmt. Jede Fettsäure hat ein eigenes Profil: Manche sind leicht und ziehen schnell ein, andere bieten mehr Schutz. Dieses Verhältnis macht ein Öl für bestimmte Hauttypen und Bedürfnisse geeignet.

Fettsäure Wirkung auf die Haut Geeignet für Reichlich vorhanden in
Linolsäure (Omega-6) Leichte Textur, unterstützt die Hautbarriere, gut verträglich Fettige, zu Akne neigende und empfindliche Haut Hagebuttenkernöl, Hanfsamenöl
Ölsäure (Omega-9) Reichhaltigeres Gefühl, nährend, zieht etwas langsamer ein Trockene und reife Haut Arganöl, Avocadoöl, Macadamiaöl
Alpha-Linolensäure (Omega-3) Leicht, unterstützend für das Hautbild Mischhaut und empfindliche Haut Hanfsamenöl, Hagebuttenkernöl
Palmitinsäure Trägt zur Festigkeit und zum Schutz der Lipidschicht bei Reife und trockene Haut Avocadoöl, Baobaböl
Flüssige Wachse (Jojoba) Ahmt Sebum nach, exzellent verträglich, nicht komedogen Alle Hauttypen Jojobaöl

Als Faustregel gilt: Trockene und reife Haut profitiert von Ölen, die reich an Ölsäure sind. Fettige und zu Akne neigende Haut profitiert eher von leichten, linolsäurereichen Ölen. Empfindliche Haut ist am besten mit Ölen beraten, die ein minimales Reaktionsrisiko aufweisen, wie Jojoba- oder Schwarzkümmelöl. Eine ausführliche Übersicht nach Hauttyp finden Sie im Öl-Wegweiser nach Hauttyp.

4. Qualität, Oxidation und Lagerung

Pflanzliche Öle sind anfällig für Oxidation: ein Prozess, bei dem Fettsäuren mit Sauerstoff reagieren und zerfallen. Oxidierte Öle riechen ranzig, verlieren ihre Wirksamkeit und können Hautreizungen verursachen. Die Qualität eines Öls ist daher nicht nur eine Frage des Rohstoffs. Auch die Extraktionsmethode, Verpackung und Lagerung spielen eine entscheidende Rolle.

Kaltgepresst versus raffiniert

Bei der Kaltpressung werden Samen oder Nüsse mechanisch ohne Erhitzung gepresst. Dadurch bleiben natürlich vorkommende Antioxidantien, Vitamine und pflanzenspezifische Komponenten besser erhalten. Raffinierte Öle durchlaufen einen chemischen oder thermischen Reinigungsprozess, der zwar die Haltbarkeit verlängern kann, aber gleichzeitig einen Teil der Wirkstoffe reduziert. Für die Anwendung auf der Haut bevorzugt More Natural kaltgepresste Öle aus biologischem Anbau.

Wie lagert man Öle am besten?

  • Kühl, dunkel und mit fest verschlossenem Deckel. Vermeiden Sie die Ablage auf dem Waschbeckenrand im Badezimmer.
  • Dunkle Glasflaschen schützen besser als klare Flaschen oder Kunststoff.
  • Verwenden Sie Öle vorzugsweise innerhalb von 6 bis 12 Monaten nach dem Öffnen.
  • Ein ranziger Geruch ist ein klares Zeichen für Oxidation: Verwenden Sie ein solches Öl nicht mehr auf der Haut.

Tipp: Tragen Sie Öl auf, solange die Haut nach der Anwendung eines Hydrolats noch leicht feucht ist. Sie benötigen dann weniger Produkt und das Öl schließt die Feuchtigkeit effektiver ein.

5. Hydrolate: Was sind sie und wie wendet man sie an?

Hydrolate, auch Pflanzenwässer oder Blütenwässer genannt, sind das wässrige Nebenprodukt der Wasserdampfdestillation. Bei diesem Prozess wird Dampf durch pflanzliches Material geleitet, wobei wasserlösliche aromatische und bioaktive Komponenten im Kondenswasser gelöst werden. Das Ergebnis ist ein aromatisches, mildes Pflanzenwasser mit einem leicht sauren pH-Wert, der gut zum natürlichen Säureschutzmantel der Haut passt (pH 4,5 bis 5,5).

Hydrolate unterscheiden sich wesentlich von kommerziellen Gesichtswässern (Tonern), die oft Alkohol, synthetische Duftstoffe oder aggressive Wirkstoffe enthalten. Ein Hydrolat ist von Natur aus alkoholfrei, enthält keine synthetischen Zusätze und ist sanft genug für die tägliche Anwendung, auch bei empfindlicher Haut. Die Konzentration der Wirkstoffe ist niedriger als bei ätherischen Ölen, was sie zu einer sicheren Wahl macht.

Rosenwasser versus Lavendelwasser

Bulgarisches Rosenwasser, destilliert aus Damaszener-Rosen aus dem bulgarischen Rosental, hat eine spezifische Zusammensetzung und einen Duft, der sich von herkömmlichem Rosenwasser unterscheidet. Die Herkunft ist hier kein Marketing, sondern eine Qualitätsinformation: Die Beschaffenheit der Pflanze, das Klima und die Destillationsmethode bestimmen das Endprodukt. Lavendelwasser hat einen beruhigenden Duft und wird traditionell als milder Hauttoner verwendet.

Wie wendet man ein Hydrolat an?

  • Nach der Reinigung als ersten Schritt auf die leicht feuchte Haut auftragen.
  • Verwenden Sie ein Wattepad oder sprühen Sie das Gesicht direkt leicht ein.
  • Lassen Sie die Haut leicht feucht und tragen Sie sofort ein Öl auf, damit dieses die Feuchtigkeit einschließen kann.
  • Kann auch tagsüber zur Erfrischung oder als milder Toner verwendet werden.

Mehr über die Anwendung von Rosenwasser erfahren Sie in Warum Rosenwasser ideal als natürlicher Toner ist.

6. Mineralische Tonerden: Ghassoul, Bentonit und rosa Tonerde

Tonerden sind mineralische Stoffe, die aus geologischen Ablagerungen gewonnen werden. Sie bestehen aus geschichteten Silikatstrukturen mit einem hohen Absorptionsvermögen – eine Eigenschaft, die bereits seit Jahrhunderten in der Haut- und Haarpflege genutzt wird. Die drei am häufigsten verwendeten Tonerden in der natürlichen Kosmetik unterscheiden sich stark in ihrer Intensität und Eignung.

Ghassoul (Rhassoul)

Ghassoul ist eine marokkanische Vulkanerde aus dem Atlasgebirge. Mit einem hohen Gehalt an Silizium, Magnesium und Kalium besitzt diese Tonerde eine gute Saugkraft kombiniert mit einer sanften Textur. Ghassoul ist milder als Bentonit und eignet sich für normale bis leicht fettige Mischhaut sowie als Haarwaschmittel.

Bentonit

Bentonit ist eine Vulkanerde mit einer sehr starken Absorptionsfähigkeit. Bei Kontakt mit Wasser quillt die Tonerde auf, wodurch sie Talg, Schmutz und andere Stoffe effektiv bindet. Bentonit ist die intensivste der drei Tonerden und wird bei fettiger oder unreiner Haut sowie als tiefenreinigende Maske eingesetzt.

Französische rosa Tonerde

Rosa Tonerde ist eine Mischung aus weißer Kaolin-Erde und eisenoxidreicher roter Tonerde. Das Ergebnis ist eine sehr milde Tonerde mit geringer Saugkraft, die ideal für normale bis empfindliche Haut geeignet ist. Rosa Tonerde ist die beste Option für Einsteiger.

Wie wendet man Tonerde-Pulver an?

  • Mischen Sie das Pulver mit Wasser oder einem Hydrolat zu einer streichfähigen Paste.
  • Tragen Sie eine dünne Schicht auf die gereinigte Haut auf.
  • Spülen Sie die Maske ab, sobald sie zu spannen beginnt. Warten Sie nicht, bis sie vollständig getrocknet ist.
  • Anwendung 1–2 Mal pro Woche, je nach Hauttyp.
  • Pflegen Sie die Haut danach immer mit einem Hydrolat und einem Öl.

Lassen Sie eine Tonerdemaske nicht vollständig auf der Haut trocknen. Sobald die Erde zu spannen beginnt, ist der Effekt erreicht. Vollständig getrocknete Tonerde kann der Haut unnötig Feuchtigkeit entziehen.

7. Hautmikrobiom und milde Inhaltsstoffe

Die Haut beherbergt ein komplexes Ökosystem aus Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen: das Hautmikrobiom. Dieses Mikrobiom spielt eine aktive Rolle bei der Abwehr der Haut, der Barrierefunktion und dem allgemeinen Hautkomfort. Ein gestörtes Mikrobiom – durch aggressive Reiniger, übermäßigen Einsatz von Wirkstoffen oder zu häufiges Peelen – kann zu einer empfindlicheren, weniger stabilen Haut führen.

Einfache Formulierungen mit bekannten Inhaltsstoffen senken das Risiko einer Störung. Je weniger Fremdstoffe auf die Haut gelangen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Ungleichgewichts. Pflanzliche Öle und Hydrolate enthalten von Natur aus keine synthetischen Konservierungsstoffe oder Biozide, die das Mikrobiom beeinflussen könnten. Dies ist einer der Gründe, warum kürzere Inhaltsstofflisten und milde Formulierungen bei reaktiver oder empfindlicher Haut bevorzugt werden. Mehr dazu in unserem Blog über Die Rolle des Mikrobioms bei empfindlicher Haut.

8. Häufige Irrtümer

„Natürlich ist immer sicherer als synthetisch“

Nicht zwangsläufig. Einige pflanzliche Inhaltsstoffe, wie ätherische Öle oder bestimmte botanische Extrakte, können bei empfindlicher Haut Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen. Gleichzeitig gibt es gut erforschte synthetische Inhaltsstoffe, die extrem mild sind. Die Sicherheit eines Inhaltsstoffs hängt von der Substanz selbst, der Konzentration und der Anwendung ab, nicht von ihrem Ursprung.

„Öle spenden der Haut Feuchtigkeit“

Öle sind fettlöslich und mischen sich nicht mit Wasser. Sie können die Haut nicht aktiv mit Feuchtigkeit versorgen. Was sie jedoch tun, ist eine okklusive Schicht zu bilden, welche die Verdunstung von Wasser verlangsamt. Echte Feuchtigkeit kommt von wasserbasierten Produkten wie Hydrolaten oder Seren, die Sie am besten vor dem Öl auftragen.

„Öle verstopfen immer die Poren“

Die komedogene Bewertung unterscheidet sich je nach Öl stark. Jojobaöl, Hagebuttenkernöl und Hanfsamenöl haben eine niedrige komedogene Bewertung und werden von den meisten Hauttypen, einschließlich zu Akne neigender Haut, gut vertragen. Schwerere Öle mit einem hohen Ölsäuregehalt, wie Kokosöl oder Weizenkeimöl, können bei manchen Hauttypen die Poren verstopfen. Die Wahl des richtigen Öls ist wichtiger, als Öle generell zu meiden. Mehr über die komedogenen Bewertungen lesen Sie in Das beste Gesichtsöl nach Hauttyp.

„Natürliche Produkte haben kein Verfallsdatum“

Pflanzliche Öle ohne Konservierungsstoffe sind sogar anfälliger für Verderb als konservierte Produkte. Sie oxidieren bei Kontakt mit Licht, Luft und Wärme. Achten Sie auf das PAO-Symbol (geöffneter Tiegel) auf der Verpackung und lagern Sie die Produkte kühl und dunkel.


9. Eine milde Routine aufbauen

Eine effektive Routine muss nicht komplex sein. Für die meisten Hauttypen reichen drei Schritte aus: Reinigen, Hydratisieren und der Lipidschritt. Weniger Produkte bedeuten ein geringeres Risiko für kumulative Reizungen, Überlastung oder kollidierende Wirkstoffe, besonders bei empfindlicher oder trockener Haut.

Schritt 1: Reinigung

Wählen Sie einen milden Reiniger, der die Hautbarriere intakt lässt. Ein guter Reiniger entfernt Schmutz und überschüssigen Talg, ohne die Haut trocken oder gespannt zu hinterlassen. Bei trockener oder empfindlicher Haut funktioniert ein sanfter Ölreiniger oder ein mildes Mizellenwasser oft besser als schäumende Gele oder Seife.

Schritt 2: Hydrolat als Toner

Tragen Sie nach der Reinigung ein Hydrolat auf die leicht feuchte Haut auf. Dies fügt wässrige Komponenten hinzu und bereitet die Haut auf den Lipidschritt vor. Verwenden Sie Rosenwasser für einen erfrischenden Effekt oder Lavendelwasser für ein beruhigendes Ritual.

Schritt 3: Pflanzliches Öl als Lipidschritt

Tragen Sie 2 bis 4 Tropfen pflanzliches Öl auf, während die Haut noch leicht feucht ist. Das Öl schließt die vorhandene Feuchtigkeit ein und ergänzt die Lipidschicht. Wählen Sie das Öl passend zu Ihrem Hauttyp: leicht und linolsäurereich für fettige oder zu Akne neigende Haut, reichhaltiger und nährender für trockene oder reife Haut.

Periodisch: Tonerdemaske

Verwenden Sie 1 bis 2 Mal pro Woche eine Tonerdemaske zur periodischen Tiefenreinigung. Pflegen Sie die Haut danach immer mit einem Hydrolat und einem Öl. Mehr über den Aufbau einer Routine für trockene oder empfindliche Haut erfahren Sie im Pillar-Artikel über trockene Haut und die Hautbarriere oder empfindliche Haut.

10. Öle, Hydrolate und Tonerden von More Natural

Alle Produkte im Sortiment von More Natural sind kaltgepresst, biologisch zertifiziert und in dunklem Glas verpackt, um die Oxidation zu verlangsamen.

Hydrolate

Hydrolat
Bulgarisches Rosenwasser

100 % biologisch. Destilliert aus Damaszener-Rosen aus dem bulgarischen Rosental.

Hydrolat
Bulgarisches Lavendelwasser

100 % biologisch. Mild und ideal für die tägliche Anwendung bei empfindlicher Haut.

Pflanzliche Öle

Gesichtsöl
Jojobaöl

Flüssiges Wachs. Ahmt Sebum nach, für alle Hauttypen geeignet.

Gesichts- & Haaröl
Arganöl

Reich an Ölsäure und Vitamin E. Nährend für Haut und Haar.

Gesichtsöl
Hagebuttenkernöl

Reich an Linolsäure. Leichte Textur, unterstützend für das Hautbild.

Haut- & Haaröl
Avocadoöl

Nährend und reichhaltiger. Vitamin E und Palmitinsäure. Für trockene Haut.

Gesichtsöl
Hanfsamenöl

Leicht, hoher Linolsäuregehalt. Sehr verträglich bei zu Akne neigender Haut.

Gesichtsöl
Schwarzkümmelöl

Traditionell bei empfindlicher Haut. Einzigartige Zusammensetzung mit Thymochinon.

Haar- & Hautöl
Rizinusöl

Dickflüssig und okklusiv. Geeignet für Haar, Brauen und als Zusatz zu anderen Ölen.

Gesichts- & Körperöl
Macadamiaöl

Reich an Palmitoleinsäure, einer Fettsäure, die auch natürlich in der Haut vorkommt.

Gesichts- & Körperöl
Baobaböl

Zieht trocken ein, ausgewogenes Omega 3-6-9-Verhältnis. Für reife und trockene Haut.

Gesichtsöl
Demnächst verfügbar Bakuchiol-Öl

Pflanzliche Alternative zu Retinol. Mild, ideal für empfindliche und reife Haut.

Tonerden

Tonerde
Ghassoul-Erde

Marokkanisch, mild absorbierend. Für normale bis Mischhaut und Haar.

Tonerde
Bentonit-Erde

Stark absorbierend. Intensive Maske für fettige oder Mischhaut.

Tonerde
Französische rosa Tonerde

Sanft und mild. Ideal für empfindliche und normale Haut.


Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Hydrolat und einem Toner?

Ein Hydrolat ist ein 100 % natürliches Pflanzenwasser, das bei der Wasserdampfdestillation entsteht. Es enthält wasserlösliche Pflanzenkomponenten, ist alkoholfrei und frei von synthetischen Zusätzen. Ein Toner ist ein weiter gefasster Begriff: Er kann ein Hydrolat sein, aber auch ein wasserbasiertes Produkt mit zugesetzten Wirkstoffen, Alkohol oder Konservierungsmitteln. Ein Hydrolat ist somit die reinste und mildeste Variante eines Toners.

Welches Gesichtsöl passt zu meinem Hauttyp?

Für trockene oder reife Haut eignen sich Öle mit hohem Ölsäureanteil wie Arganöl, Avocadoöl und Macadamiaöl. Für fettige oder zu Akne neigende Haut sind leichtere, linolsäurereiche Öle besser: Jojobaöl, Hanfsamenöl und Hagebuttenkernöl. Für empfindliche Haut sind Jojobaöl und Schwarzkümmelöl Klassiker aufgrund ihrer Sanftheit und guten Verträglichkeit.

Verstopfen pflanzliche Öle die Poren?

Nicht alle Öle tun das. Die komedogene Bewertung – die Wahrscheinlichkeit, dass ein Öl Poren verstopft – variiert stark. Jojobaöl, Hagebuttenkernöl und Hanfsamenöl haben eine niedrige Bewertung und werden gut vertragen, auch von zu Akne neigender Haut. Schwerere Öle wie Kokosöl schneiden höher ab. Die Wahl des passenden Öls ist wichtiger als das generelle Meiden von Ölen.

In welcher Reihenfolge verwendet man Hydrolat, Öl und Tonerde?

Die Basisreihenfolge lautet: Reinigen, Hydrolat, Öl. Tragen Sie das Hydrolat nach der Reinigung auf die Haut auf, gefolgt von 2 bis 4 Tropfen Öl, solange die Haut noch leicht feucht ist. So schließt das Öl die Feuchtigkeit ein. Eine Tonerdemaske verwenden Sie periodisch zur Reinigung VOR dem Hydrolat und Öl, nicht täglich.

Wie oft verwendet man eine Tonerdemaske?

Für die meisten Hauttypen ist eine Anwendung 1 bis 2 Mal pro Woche ausreichend. Bei trockener oder empfindlicher Haut genügt einmal pro Woche oder seltener. Spülen Sie die Tonerde immer ab, sobald sie zu spannen beginnt. Warten Sie nicht, bis sie komplett getrocknet ist. Pflegen Sie die Haut danach immer mit Hydrolat und Öl.

Wie lange sind pflanzliche Öle haltbar?

Die Haltbarkeit variiert je nach Öl. Öle mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, wie Rizinusöl, sind stabiler und länger haltbar. Öle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie Hagebuttenkernöl und Hanfsamenöl, sind oxidationsempfindlicher und sollten vorzugsweise innerhalb von 6 bis 12 Monaten nach dem Öffnen verbraucht werden. Lagern Sie alle Öle kühl, dunkel und gut verschlossen.

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